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10.1.2008 von marieta.
hoppala - da hab ich doch glatt vergessen, den letzten eintrag vor meiner abreise nach wien hochzuladen. na ja. gibts jetzt halt mal mehr zu lesen. (übrigens werd ich ab jetzt versuchen, meine posts kürzer zu halten…mal sehen, wie das klappt…)
ich bin wieder zurück in meinem anderen leben. hm. eingelebt hab ich mich eigentlich auch schon wieder. und mein chinesisch hat in der kurzen pause auch nicht gelitten. und hier folgt jetzt ein kures resumée über meinen trip heimwärts:
Resumée:
im großen und ganzen muss ich sagen, dass ich eigentlich sehr zufrieden mit meinem trip heimwärts war. gleich nach dem ankommen haben ja sophie und vero für mich ein ganz satanäolügengenialkohöllisches brunch vorbereitet, was das einleben in wien ganz erheblich erleichtert hat, muss ich sagen. danach musste ich auch schon pläne für meine wertvollen zwei wochen machen, was mich eigentlich gar nicht gefreut hat. am anfang hab ich auch die ganze zeit gedacht, dass ich eh ur viel zeit haben werde, was aber im endeffekt dann nicht so war. ich hatte sogar nur sehr wenig zeit. und ich muss auch sagen, dass mich das verhalten von einigen freunden von mir doch sehr verwundert und zum nachdenken angeregt hat…aber gut, ich hab ja nicht wirklich erwarten können, dass alles so ist, wie ich es zurückgelassen habe, nach gut vier monatiger abwesenheit.
weihnachten war sehr unspektakulär und schon, mitternachtsmette eingeschlossen. und dann ging‘s ja auch schon in die schweiz, worüber ich ganz besonders froh bin. denn mein kleines patenkind wird ja am 23. jänner (meinem geburtstag, nur so nebenbei) nach mexiko zurück-übersiedeln und ich werde sie wohl so schnell nicht mehr sehen. mein nächster mexiko-trip ist nämlich nicht vor einem jahr geplant ![]()
und nach der schweiz, ja, was kam da? neujahr. neujahr war sehr schön, mit feuerwerk bei matals. da war alles noch in ordnung. wie einige ja vielleicht wissen, ist am 3. jänner julias schwester tragisch in einer lawine verunglückt. das hat mir, nach miriams tod zu ostern, wieder ins gewissen gerufen, wie wichtig es ist, jeden tag voll auszukosten. das mag jetzt kitschig klingen, aber ich meine das wirklich so. wie ich jetzt erleben musste, weiß man wirklich nicht, ob man morgen überhaupt wieder aufwachen wird.
die letzten zwei tage, meiner „weihnachtsferien“ hab ich dann gemeinsam mit meiner mama in taipei verbracht, was mir besonders gut gefallen hat (nicht nur, im hyatt zu wohnen und für zwei tage luxus auszukosten).
fazit aus meinem kurzbesuch im alten leben: nichts bereuen, den tag leben und dass sich menschen ändern. und andere gott sei dank nicht.
being back again:
wieder zurück zu sein war anfänglich ein sehr seltsames gefühl, ich hab mich erstmal gar nicht an mein zimmer gewöhnen können, und schon gar nicht daran, jeden tag zum unterricht zu gehen und nachmittags zu lernen. inzwischen ist das für mich schon wieder alles alltag geworden und ich freue mich auf meine pause im februar. was die heimreise mir gezeigt hat, ist, dass ich wirklich gerne und vollkommen freiwillig hier in taiwan bin. und das ist schon sehr wichitg.
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