Archiv der Kategorie lebensweisheiten

drinken de goden duvel?

meine frisch-gesammelten weisheiten der letzten woche kurz geschildert:

  • „visible bra“ ist in taiwan mit „take your shirt off“ gleichzusetzen und wird mit postern beworben, um für nur 100 TWD in einen club reinzukommen
  • „ausländer“ (unter „ausländern“ sind leute wie ich zu verstehen, sprich: nicht-taiwanesen) die sich für schlangenmenschen halten, machen mir angst. und vor allem sollten sie nicht auf die tanzfläche losgelassen werden, oder zu mindest nicht ohne ihren tanzbereich vorher genauestens abzustecken und alle anderen menschen zu evakuieren.
  • man scheint immer zu denken, je länger man in einem club ist, desto besser wird die musik. ich habe in besagtem forschungsbereich allerdings unglaubliche fortschritte erzielt, und konnte die echte gleichung herleiten:
    • zeit in einem club x all you can drink = hoher alkoholspiegel = gute musik
    • ergebnis wurden übrigens durch selbstversuch bestätigt
  • belgisches bier, insbesondere duvel, führt zu einem mehr als leicht angeheiterten zustand, in welchem mir keine katzen unterkommen sollten. sie würden zu tode gestreichelt, und alle menschen, die ich kenne, würden zugelabert werden, wie süüüüüß doch die katze ist, und dass sie mich furchtbar liebt, obwohl sie mich eigentlich gebissen und wahrscheinlich nur blöde fand. besonders unangenehm ist, wenn einem am nächsten tag leute sagen, wie niedlich sie einen fanden, und man sich nicht daran erinnern kann, ihnen begegnet zu sein…
  • leute können sehr aufgeregt sein, wenn sie sich beowulf in 3D ansehen wollen. vor allem, wenn sie den weg ins kino nicht finden, und dann zehn minuten vom film verpassen. nach film ende sind sie noch aufgeregter, und schreien bei jedem anlass: „ICH BIN …..(bitte name einfügen)!“ wer den film gesehen hat, kennt sich aus, alle anderen sollen sich nur vorstellen, dass wir uns in einem einkaufszentrum auf der rolltreppe befunden haben, und sich beowulf im film immer anfängt die kleidung vom leib zu reißen, wenn er seinen namen schreit. gott sei dank konnte dies bei besagter lebendiger person verhindert werden.
  • wenn einer sagt: „club wax ist ein dreckiges loch!“ dann ist es auch ein dreckiges loch. und auf club wax trifft dreckig vielleicht nicht, aber loch dafür voll zu!

there and back again - a 留學生s tale

hoppala - da hab ich doch glatt vergessen, den letzten eintrag vor meiner abreise nach wien hochzuladen. na ja. gibts jetzt halt mal mehr zu lesen. (übrigens werd ich ab jetzt versuchen, meine posts kürzer zu halten…mal sehen, wie das klappt…)

ich bin wieder zurück in meinem anderen leben. hm. eingelebt hab ich mich eigentlich auch schon wieder. und mein chinesisch hat in der kurzen pause auch nicht gelitten. und hier folgt jetzt ein kures resumée über meinen trip heimwärts:

Resumée:
im großen und ganzen muss ich sagen, dass ich eigentlich sehr zufrieden mit meinem trip heimwärts war. gleich nach dem ankommen haben ja sophie und vero für mich ein ganz satanäolügengenialkohöllisches brunch vorbereitet, was das einleben in wien ganz erheblich erleichtert hat, muss ich sagen. danach musste ich auch schon pläne für meine wertvollen zwei wochen machen, was mich eigentlich gar nicht gefreut hat. am anfang hab ich auch die ganze zeit gedacht, dass ich eh ur viel zeit haben werde, was aber im endeffekt dann nicht so war. ich hatte sogar nur sehr wenig zeit. und ich muss auch sagen, dass mich das verhalten von einigen freunden von mir doch sehr verwundert und zum nachdenken angeregt hat…aber gut, ich hab ja nicht wirklich erwarten können, dass alles so ist, wie ich es zurückgelassen habe, nach gut vier monatiger abwesenheit.
weihnachten war sehr unspektakulär und schon, mitternachtsmette eingeschlossen. und dann ging‘s ja auch schon in die schweiz, worüber ich ganz besonders froh bin. denn mein kleines patenkind wird ja am 23. jänner (meinem geburtstag, nur so nebenbei) nach mexiko zurück-übersiedeln und ich werde sie wohl so schnell nicht mehr sehen. mein nächster mexiko-trip ist nämlich nicht vor einem jahr geplant :(
und nach der schweiz, ja, was kam da? neujahr. neujahr war sehr schön, mit feuerwerk bei matals. da war alles noch in ordnung. wie einige ja vielleicht wissen, ist am 3. jänner julias schwester tragisch in einer lawine verunglückt. das hat mir, nach miriams tod zu ostern, wieder ins gewissen gerufen, wie wichtig es ist, jeden tag voll auszukosten. das mag jetzt kitschig klingen, aber ich meine das wirklich so. wie ich jetzt erleben musste, weiß man wirklich nicht, ob man morgen überhaupt wieder aufwachen wird.
die letzten zwei tage, meiner „weihnachtsferien“ hab ich dann gemeinsam mit meiner mama in taipei verbracht, was mir besonders gut gefallen hat (nicht nur, im hyatt zu wohnen und für zwei tage luxus auszukosten).
fazit aus meinem kurzbesuch im alten leben: nichts bereuen, den tag leben und dass sich menschen ändern. und andere gott sei dank nicht.

being back again:
wieder zurück zu sein war anfänglich ein sehr seltsames gefühl, ich hab mich erstmal gar nicht an mein zimmer gewöhnen können, und schon gar nicht daran, jeden tag zum unterricht zu gehen und nachmittags zu lernen. inzwischen ist das für mich schon wieder alles alltag geworden und ich freue mich auf meine pause im februar. was die heimreise mir gezeigt hat, ist, dass ich wirklich gerne und vollkommen freiwillig hier in taiwan bin. und das ist schon sehr wichitg.

der tag der halben ente

ich glaube, ich hab schon mal erwähnt, dass die männer in taiwan sehr weiblich sind, oder? nein? na dann wird es höchste zeit.
anfangs hab ich mich immer gefragt, warum die mädchen hier alle so zuckersüß sind. so richtig niedlich. so niedlich und süß, dass man fast einen diabetesanfall bei zu langem ansehen bekommt. und dann kreischen die auch immer so rum, wenn sich mehr als vier auf einem haufen befinden. jetzt weiß ich auch wieso: wenn sie weniger „weiblich“ sind, dann gibt es keinen unterschied mehr zu den typen hier. wirklich. abgesehen davon, dass die meisten stricherl sind, tragen die ganzen boybands lippenstift. das ist kein witz. LIPPENSTIFT. in pink. man kann es ganz deutlich auf den werbeplakaten sehen.
weiters ganz groß im kommen hier ist der „man bag“, oder die „murse“ (man purse). wobei ich sagen muss, dass ich keine probleme mit dem man bag habe. ist halt einfach eine umhängetasche. rucksack find ich trotzdem besser, bevorzuge ich persönlich auch. aber die murse?! das ist eine handtasche für männer. sorry, nein. wirklich nicht. das ist ja total unmaskulin. und hier rennt echt jeder damit rum. daran kann ich mich einfach nicht gewöhnen. oder vielleicht will ich mich auch nicht dran gewöhnen. ich freu mich schon auf weihnachten. keine murse. oder hat sich das in wien auch schon durchgesetzt???

auch dachte ich ja bisher, dass das wahrscheinlich schwierigste unterfangen hier der kauf von schuhen sein wird. aber nein. gürtel sind noch viel schwerer zu bekommen. zu mindest welche, die auch zumachen kann. und ja, ich hab eben hüften. find ich auch gut. aber die taiwanesinnen haben keine. und daher sind die gürtel auch zu kurz. ein modell hab ich schließlich gefunden. das hab ich dann gleich gekauft…also, nächstes ding auf meiner „das muss ich in europa kaufen“ liste, sind gürtel. sonst ende ich hier ja frustriert und esse schokolade und dann kann ich mir überhaupt keine gürtel mehr kaufen. nein danke. wirklich nicht.

gestern bin ich abends in die stadt gefahren um mich mit freunden zu treffen. im bus saß eine schwangere taiwanesin neben mir. ich weiß, schwangere frauen können manche aktionen nicht kontrollieren. aber ich bin mir 100 % sicher, dass die genau gewusst hat, dass sie megalaut vor sich hinrülpst. nicht nur einmal. nein. sicherlich vier oder fünf mal. und ich hatte bitte die kopfhörer meines i-pods in den ohren und die lautstärke voll aufgedreht. und trotzdem hab ichs voll laut gehört. aber außer mir scheint das keinem im bus aufgefallen zu sein.
andere länder, andere sitten. aber manches muss man nun echt nicht einreißen lassen.
den abend hab ich mir aber durch die rülpserei keineswegs verderben lassen :) zuerst sind wir arabisch essen gegangen, seeeeehr lecker. nelly, jorge und victor (mexiko), fang fang (GB), ifgenia (russland), karl (australien) und ich. danach sind wir noch in eine bar, in der es zufälligerweise die ganze zeit mexikanische musik gespielt hat. ifgenia war am ende ziemlich schwipsig, obwohl sie eh nur bier getrunken hat. und vodka mag sie keinen. aber echt nett ist sie. obwohl sie diesen typischen russischen „sprich mich bloß nicht an“ gesichtsausdruck hat. aber der kann anscheinend täuschen. sie ist auf alle fälle ein schüchternes, aber sehr nettes moskauer mädel. meine erste russen-bekanntschaft, muss ich sagen.
und karl ist auch super. genialer humor, außerdem hat er seine katze mit nach taiwan gebracht. mein großes vorbild. obwohl ich glaube, er ist ein wenig besessen von katzen. er hat ganz viele bilder von seiner katze auf facebook. und er hat einen man bag. und in dem man bag ist „feuchtigkeitscreme“ für das gesicht. *muahahaha*
und fang fang, von der hab ich ja schon öfters mal geschrieben, oder? sie kommt aus jersey, die größte der vielen inseln zwischen england und frankreich. auf alle fälle, hat sie uns ja schon einige geschichten aus jersey erzählt, scheint eine wunderbare insel zu sein. sie haben ihre eigene regierung, gehören aber, glaub ich, zu GB. auf alle fälle haben sie ihre eigenen pfund noten, die sie sonst nirgends verwenden können, außer auf der insel (die hat rund 90.000 einwohner…). und auf den banknoten ist statt der queen ne kuh drauf. ja, eine kuh. weil die sind dort ganz stolz auf ihre kühe. und einmal ist eine kuh vom schlachter weggelaufen und durch das dach von fang fang‘s haus gestürzt, ins arbeitszimmer ihres vaters. und steuern gibt es auch keine.
und als die queen letztes mal auf besuch war, haben ihr die zwei höchsten earls je eine halbe ente geschenkt, weil das tradition ist. könnt ihr euch das vorstellen? eine halbe ente? die haben ihr das so richtig ehrwürdig überreicht, und fang fang meinte, sie hat etwas die miene verzogen. ich mein, komm, wenn man der queen zwei halbe enten schenkt, dann kann man sie doch wenigstens vorwarnen. da tut sie mir schon sehr leid.
und dann kommt das beste: fang fang: „oh, and you know, my cousin, he lives in this island, by the way, he used to be a pirate…“
das meinte sie ernst. die waren früher alle piraten. also warum schenken sie der queen dann nicht halbe papageien? oder vielleicht haben die statt papageien enten auf der schulter *g*
das sind die lustigen geschichten auf jersey. ich freu mich schon sooooo fang fang dort zu besuchen, wenn wir beide wieder in europa sind. endgeil.

“ich mag dich nicht, also red nicht mit mir!”

es gibt eben menschen auf der welt, die man nicht mag. da wird mir wohl keiner wiedersprechen, oder? und normalerweise mögen einen diese menschen im gegenzug auch nicht. ist dies der fall, ist alles in butter, jeder geht seiner wege und man braucht sich keine weiteren gedanken machen. super. wieso also dieser blogeintrag, wenn eh alles stimmt. tut es eben nicht! denn es kommt auch vor, dass man leute nicht mag, die einen mögen. ich hab hier gleich zwei kardinalfälle:
nummer eins ist ein deutscher, den ich schon einmal erwähnt habe (er hat mich vernichtend angesehen, weil ich nicht wusste, wo bonn ist). bisher hab ich ihn immer nu donnerstags gesehen, da haben wir einen kurs. und es tut mir leid, aber er ist einfach so uuuuur deutsch. ich mag die deutschen eh, aber manchmal…nein. dem sieht man schon an, dass er sein ganzes leben schon angespannt ist. und mit dem deutschen humor hab ich‘s ja auch nicht so. der ist mir…also, ich find die sachen halt einfach nicht lustig. (mittermeier ist die ausnahme) und der deutsche scheint aber zu denken, dass wir befreundet sind, denn jetzt sehe ich ihn jeden morgen, wenn ich auf die uni laufe. nicht nur donnerstags. und ich mag ihn einfach nicht. ich mag nicht mit ihm reden. aber weil ich ein netter mensch bin, meistens jedenfalls, rede ich mit ihm. nicht besonders enthusiastisch, auch nicht über irgendwelche tiefgreifende themen. blöder smalltalk eben. und eigentlich will ich nur meine ruhe. oder mit jemandem reden, den ich mag. aber nein, da ist der deutsche. danke. und donnerstags isst er dann immer auch nocht mit uns zu mittag. da organisier ich mir dann immer panisch was mit freunden, damit ich nicht allein mit ihm an einem tisch ende. deutscher humor, nein danke.
fall nummer zwei: ich war letztes wochenende ja am strand (dazu folgt noch ein eigener blog-eintrag) mit meiner britischen freundin fang fang, zwei ihrer mitbewohner (einem amerikaner und einem kanadier) und mit der taiwanesischen freundin des kandadiers. der kanadier ist einfach nur, wie man auf englisch so schön sagt „a pain in the ass“. übersetzen brauch ich das nicht, oder? der typ ist „model“ (er schaut aber echt nicht so aus…) und jammert einfach NUR. und weiß alles besser. ALLES. er sitzt rum, macht nix, aber was wir machen, passt ihm auch nicht. voll der kotzbrocken (näheres dazu im eintrag über kenting, der folgen wird). auf alle fälle hätte ich ihn gerne mehrmals angeschrien und hab mich nur zurückgehalten, weil fang fang mit ihm zusammen wohnt und ich ihr das leben nicht schwer machen wollte. fazit nach dem wochende: john, du bist ein idiot, aber ich bin distanziert höflich zu dir. weil ich ein netter mensch bin sag ich dir nicht ins gesicht, was für ein arrogantes arschloch du bist. aber reden will ich mit dir nicht. basta. ich dachte auch: passt schon, den seh ich so schnell wahrscheinlich eh nicht wieder.
denkste.
gestern abend hat uns fang fang zu sich nach hause eingeladen und uns abendessen gekocht (gott sei dank wird die küche auf der insel jersey mehr von frankreich beeinflusst als von england…). und als wir schon im aufbrechen sind kommt besagtes model, john, aus seinem zimmer. und will konversation mit mir betreiben.
john: „oh, marieta, du siehst ja richtig gut aus heute, hast du was mit deinen haaren gemacht?“
ich denke mir: danke, ansonsten seh ich also scheiße aus…
ich: „ähm, ja, normalerweise glätte ich meine haare. aber wenn ich an den strand fahre, dann nicht, weil das hat ja keinen sinn, wenn sie sich eh gleich wieder locken.“
john: „oh, und hast du sie dir gefärbt?“
ich denke mir: das kann NUR von einem mann kommen, der model ist.
ich: „nein, nur strähnchen.“
john: „und ich finde deine kleidung ganz toll, nicht so der beach-look! Miwa (seine Freundin) kommt dieses wochenende, wir sollten was trinken gehen mit fang fang und den anderen. was meinst du?“
ich: „ICH MAG DICH NICHT HÖR, ALSO AUF MIT MIR ZU REDEN!!!!!!“
nein, das hab ich nicht gesagt. aber ich hätt‘s gern gemacht. wirklich. ich hab nur konsterniert genickt und bin gegangen.
heute hat mir fang fang gesagt: john findet dich echt nett!
ich ihn aber nicht. womit hab ich das verdient????
es gibt noch eine dritte person, die mich anscheinend als besonders gute freundin ansieht. aber über sie zu schreiben, würde zu viele schimpfwörter miteinbeziehen, und ich will meinen blog wenigstens ein wenig jugendfrei halten.

was ist sonst noch passiert?
alle witzeln über mein deutsch. allen voran der deutsche. er findet das sehr erheiternd, das österreichisch. wie wir „ei“ aussprechen. und dass wir nicht tüte, sondern sackerl sagen. ha ha. ist ja ok, ich versteh spaß, aber nach 20 minuten ist es langweilig. und dann noch jedes mal, wenn er mich sieht. oida heast, i bin aus wien, i red wie i will. passts oda soll i da ane auflegn? kann man jetzt besser nachvollziehen, warum ich ihn nicht mag?
aber nicht nur björn findet mein deutsch lustig, nein, auch nicht-native speaker reißen witze. da ist alex, ein engländer aus meinem kurs, der rech gut deutsch spricht. der lacht sich auch kaputt.
und sean, der ire, reißt witze über mein englisch. dass ich, weil ich so viel zeit mit fang fang verbringe, jetzt eine seltsame mischung aus amerikanischen englisch, mit leicht britischem akzent und britischen vokabeln verwende. danke leute, ich werds mir merken. ja ja.

außerdem hab ich meinen mid-term exam geschrieben und zurückbekommen. stolze 96 von 100 punkten *yeah* ich weiß, ich kleiner streber…aber hier wird man von dem taiwanesischen lernfieber richtig mitgerissen. da kann man dann gar nicht anders!

und ich hab jetzt eine language exchange partnerin :) sie heißt katharina (ihren chinesischen namen hab ich schon wieder vergessen) und wir treffen uns zwei mal die woche. montags immer von 11 - 12, da sprechen wir deutsch (und ein bisschen englisch), und mittwochs um eins zum mittagessen, wo wir dann chinesisch reden. macht echt spaß, sie ist ein süßes mädel. sie hat mich im deutschunterricht, in dem ich assistiere, angesprochen und voll fleißig. sie kann nach drei wochen unterricht schon total viele vokabel. am montag hab ich fast nur deutsch mit ihr geredet und sie hat das meiste verstanden! da komm ich mir gleich total schlecht vor.

in taipei ist es inzwischen richtig kühl geworden, ich kann nur noch im (dicken) pulli rausgehen. wahrscheinlich werd ich mir auch eine winterdecke kaufen müssen. das denkt man sich gar nicht, dass es hier doch so kühl werden kann…na ja, am samstag gehen wir ein paar langärmelige sachen einkaufen. bin schon gespannt. schuhe hab ich übrigens auch welche in meiner größe gefunden. so ganz schlichte schwarze ballerinas. für rund 6 euro. macht mich ganz stolz, denn mit schuhgröße 41 hat hier normalerweise (friss das, björn) ausgschissen.

ach ja, und gestern ist wen hongs mama (die taiwanesin, die in zell am see aufgewachsen ist und deren eltern ein chinesisches restaurant in hinterglemm haben) aus wien nach taipei gekommen. und sie hat mir echtes, super gebäck mitgebracht. kornspitz, vollkornweckerl, all die guten sachen!!! dafür hab ich soooooo lieb. die frau ist überhaupt voll super, ich schätze mitte 50, voll aufgeweckt, meine chinesische mama. jetzt hab ich drei mamas. meine mama (mama, ich hab dich lieb!!!), meine mexikanische mutter und meine chinesisch :) auf alle fälle haben mich wen hongs mama und ihre tante und ihr onkel gleich zum mittagessen eingeladen. und zu den großeltern nach jiayi hätt ich auch mitkommen können, aber das wen hong dann doch irgendwie umgangen. wär auch ein bisschen seltsam gewesen.

ja. das wars mit diesem eintrag. peace. out ;)

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