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5.3.2008 von marieta.
Melbourne zu verlassen, ist mir schon schwer gefallen. Einfach aus dem Grund, weil ich, wie schon erwähnt, mich total in die Stadt verliebt habe. Aber wirklich total! Tasmanien ist aber auch nicht schlecht, und Hobart ein ganz nettes Städtchen. Ich konnte hier bei dem Stiefsohn von einem Freund meines Papas wohnen, was nach den ganzen Hostels eine sehr willkommene Abwechslung ist. Andreas wohnt mit noch zwei Mädels zusammen, Heather und Elsa. Heather hab ich gleich mal voll erschreckt, als ich abends aus der Stadt heimgekommen bin (was eher schwierig war, weil das Haus auf einem Berg liegt und der Bus nur alle Stunden dorthin fährt. Außerdem muss man vorher erst mal rausfinden, welcher Bus das jetzt eigentlich ist, und wenn jemand schon mal versucht hat, Buspläne in Tasmanien zu lesen, der weiß, was das heißt.) Also auf alle Fälle hat Andreas keinem gesagt, dass ich komme. Nach kurzem Schockmoment war das aber alles kein Problem, und angeblich hat er das auch schon öfter mal gemacht. Heather, Elsa und ich haben dann auch gleich mal unsere Mädelsfreundschaft mit Baileys begossen und Pasta gekocht. Hmmm…lecka, lecka…am nächsten Tag konnte ich auch - Gott sei Dank - meinen Mietwagen abholen. Das war so eine herzige kleine Blechschüssel, der die Steigungen in der Stadt fast nicht gepackt hat und Benzin schlucht wie verrückt. Außerdem fährt man in Australien ja links, was die erste halbe Stunde mehr als gewöhnungsbedürftig, aber danach eigentlich gaz fix ging. Am Strand war ich außerdem auch - aber das Meer ist so verdammt kalt. Simone, die ich in Taiwan kennengelernt habe, hat mir erklärt, das kommt daher, dass das Wasser direkt vom Südpol kommt. Na simma mal wieder schlauer als vorher, oder?
Mit dem Auto ging’s dann am nächsten Tag auch gleich los - die Insel erkunden. Ein Teil nah bei Hobart, der besonders schön ist, ist die Tasman Peninsula, mit tollen Buchten und niedlichen kleinen Städtchen. Weiter entlang der Ostküste verläuft der Tasman Highway, der zwar schon sehr schön, aber leider nur Streckenweise der Küste entlang geht. Wenn man dann aber das Meer sehen kann, dann ist das besonders schön. Vorallem im milden Abendlicht gibt es eigentlich wenig, was die Stimmung ruinieren kann. Nur vielleicht…das ständig bäääähhh im Hintergrund. In Tasmanien gibt’s nämlich die meisten Schafe, die ich je gesehen habe. Sie sind überall! Links, rechts, beim Meer, auf den Bergen…unfassbar. Um den Schafen ein bisschen zu entkommen, hab ich mein nächtliches Quartier in dem niedlichen Örtchen Namens Swansea aufgeschlagen. Zu meinem Pech nur schien Rentnerurlaubssaison zu sein, und fast alles war ausgebucht. Bis auf ein kleines Bed and Breakfast, ich kann euch gar nicht sagen, wie lang ich mich schon nicht mehr mit einem spitzenbesetzten Deckchen zugedeckt habe.
Was mir sonst noch auf meinem Weg nach St. Helens aufgefallen ist, sind die vielen totgefahrenen Tiere am Straßenrand. Das ist schon schlimm, alle zehn Minuten siehst du irgendein totes Opossum oder Wallaby…was nochmal dafür spricht, dass Australier einfach nicht Auto fahren können. Die bekommen immer so schnell Ansgt, und dann schleichen sie dahin auf der Landstraße. Und ich will überholen, aber in der kleinen Reisschüssel geht das so schwer, weil, im vierten tut sich da wirklich nichts…manchmal auch nicht im dritten, und dann tut’s mir besonders weh, noch einen Gang runter zu schalten…
Und: Schafe haben versucht, mein Auto in ihre Gewalt zu bringen. Es waren sooo viele, mitten auf der Straße, ich weiß gar nicht, wie es geschafft habe, heil da wieder rauszukommen. Also, an alle: Schafe können gemein sein. Sie schauen zwar wuschig, weiß und fluffig aus, aber davon darf man sich einfach nicht hinters Licht führen lassen!
mein letzter Tag in Hobart war leider total verregnet. Aber das hat Elsa und mich nicht davon abgehalten, den Salamanca Markt abzustrandeln, was wirklich total nett war. Ich war schon so lange nicht mehr auf einem Markt bei Tageslicht, weil ich Taiwan heißt das ja treffend “Nachtmarkt”, daher sieht man dort die Sonne eher selten…leckeres indisches Mittagessen war auch drin, und abends noch ein Treffen mit Simone und Enrique, der auch in Australien unterwegs war und hier in Taiwan mit mir studiert. Ich hab als Nachspeise wohl die beste heiße Schokolade seit langem getrunken…ich kann sie jetzt noch schmecken….
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18.2.2008 von marieta.
jetzt bin ich heute shcon in hobart angekommen…und kann daher bereits meinen kleinen bericht über melbourne abliefern. und eins kann ich euch sagen: melbourne ist eine stadt zum verlieben!
ganz im gegensatz zu den anderen städten, in denen ich bisher war, pulsiert in melbourne alles, auch am sonntag. menschen strömen durch die stadt, die geschäfte haben offen…als ich am eingang zu chinatown vorbeigegangen bin, habe ich noch die reste der chinesischen neujahrs parade mitbekommen. nachdem ich das eigentliche neujahr ja in einem zug verbracht habe, war das eine ganz nette sache. und seit langem hab ich auch wiedermal gekocht, und gleich mal zwiebeln und knoblauch beim einkaufen vergessen. da sieht man, dass man die kleinigkeiten einfach vergisst, wenn man schon lange nicht mehr gekocht hat. meine pasta war aber trotzdem gut, yummy, yummy. ich denk aber nicht, dass ich das so schnell nochmal machen werde, ist mir einfach zu viel aufwand und geschirr abwaschen muss man nachher auch gleich. nein danke.
gegen 10:30 hab ich mich mit karl, dem australier, der mit mir in taiwan studiert, bei flinder’s station getroffen, ein ganz bekannter treffpunkt in melbourne, die locals nennen es “a meeting under the clocks”. nach einem leckeren kaffee und einer kleinen tour durch die stadt hat er mich mit raus zu seinen eltern genommen. die wohnen in dem ca. 1 stunde von melbourne entfernten städtchen rosebud (ich muss da immer an das spiel die sims denken, wo der cheat für unendlich viel geld rosebud war…). dort ist eigentlich nichts los außer tauben und katzen. denn karls vater züchtet tauben, und ist ganz verrückt nach denen. er importiert sie sogar aus belgien und schickt sie zu offiziellen “tauben wettfliegen”. karls mutter dagegen züchtet katzen, burmesen und siamesen. dazu hat mir fionas freund ein sprichwort beigebracht: to put the cat among the pigeons. heißt so viel wie: unruhe stiften. aber so is es in rosebud überhaupt nicht, das einzige, was für unruhe sorgen kann, ist, wenn im lawn-bawls club meisterschaften sind. lawn-bawls sagt euch nix? dann schnell mal googeln, denn laut karls vater, ist das DER sport zur zeit. allerdings muss man immer bedenken, dass er tauben aus belgien importiert…
das bett am dachboden bei karls eltern war echt mehr als gemütlich, vor allem, weil ich das zimmer nicht mit fünf anderen leuten teilen musste. beim frühstück hab ich allerdings den fehler begangen, veggiemite zu probieren. so etwas ekelhaftes hab ich ja schon lange nicht mehr gegessen, wirklich. bäh. und karl hat sich aufgeregt, weil ich mir ein erdnussbutter-marmeladen sandwich gemacht hab. dabei ist das schwarze zeugs, dass er so gern isst, noch viel ekeliger. nach der frühstückskatastrophe hab ich allerdings eine privat-tour im auto runf um die halbinsel bekommen: flinders, portsea, london bridge, sorrento…in sorrento gabs dann die angeblich weltberühmten und von aussies erfunden vanilla slices zum essen. die waren soooo voll mit vanille creme, dass ich sie nichtmal fertigessen konnte. dann wollten wir eigentlich die fähre nach queenscliff nehmen, haben uns dann aber im letzten moment umentschieden und sind doch lieber zurück nach rosebud. auf dem heimweg haben wir noch fish and chips mitgenommen, und dann hab ich eine lehrreiche nachhilfestunde in sachen cricket erhalten. anfangs denkt man ja, dass die irgendwie nur den ball hin und her werfen und dann plötzlich loslaufen, aber wenn man die regeln kapiert hat, ergibt das spiel auf einmal sinn. und irgendwie hab ich dann versprochen, dass ich in wien einem cricket verein beitrete…gibt’s sowas bei uns überhaupt? abends, zurück im hostel, musste ich dann feststellen, dass man mich bestohlen hatte. ich hab nämlich mein elektronisches wörterbuch (chinesisch-englisch) im zimmer in meinem spind (der unversperrt war, ja, ich weiß, ich könnt mich eh selber schlagen) gelassen und dann war es nicht mehr da. schöne scheiße. das einzig gute ist, dass es einen defekt hatte und nicht mehr zum aufdrehen ging. der dieb hat also rein gar nichts davon. friss das, du idiot!
fionas kleidungsstil hat sich auch in melbourne nicht sonderlich verändert, bloß, dass sie hier ja mehr kleidungsstücke besitzt und sie nicht mehr jede woche das selbe tragen muss. aber farben mischt sie trotzdem manchmal zu viele miteinander
nach einem kaffee waren wir brunchen in st. kilda, einem strand und partyvorort von melbourne. die hatten dort echt die leckersten obsttörtchen, fast so wie die vom bawag café im ekazent…gibts das eigentlich noch? abends war ich dann mit einem mädel aus meinem zimmer im kino, sylva, aus norwegen, die architektur in melbourne studieren wird. wir hatten ein paar bier vor dem film…was sich dann als eher problematisch herausgestellt hat, weil ich ganz dringend aufs klo musste, aber nichts von dem film verpassen wollte. der film heißt übrigens “juno” und ihr solltet euch den unbedingt anschauen!!
heut war ich nochmal mit karl unterwegs, der mich mit einer sms gleich mal um 8 aufgeweckt hat, weil ihm anscheinend langweilig war…ich hab mich aber trotzdem erst um 11 mit ihm getroffen. wieder mal einen kaffee und dann sind wir rauf richtung brunswick street, die wohl genialste straße in ganz melbourne gefahren. dort gibt es total viele künstler-mäßige geschäfte, im bohemian style, für schmuck und kleidung. und jede menge total cooler cafés und bars. um die ecke ist dann auch gleich das italiensiche viertel rund um lygon street, was mich, außer dass es dort traditionell italienische eissalons gibt, nicht sooo beeindruckt hat. auf seinem heimweg hat er mich dann bei bridge road aus der straßenbahn geschmissen, einer einkaufsmeile. schläääächte idee…weil dann hab ich natürlich wiedermal geld ausgegeben…einiges…giacomo ist auch im hostel angekommen und wir waren abends auf einer vom hostel organisierten bar tour…so viel dazu: kein bierrausch mehr. das war fürchterlich, fast so schlimm wie rotweinrausch.
nichts besonderes zu berichten, außer einem verkatertem giacomo und einem leckeren abendessen in brunswickstreet. ach ja: und ein mitternachtskaffee mit fiona und ihrem freund patrick.
ich: ich bin aber nicht irgendwie besonders angezogen!
fiona: das passt schon, alle sind in jeans und t-shirt!
und dann taucht sie da auf, in einem lila cocktailkleid mit roten high heels, und als ich meine verwunderung über ihr jeans und t-shirt outfit ausdrücke, meint sie lachend: aber patrick ist in jeans und t-shirt. na super.
mittagessen war ich mit fiona, patrick, ihrem cousin und dessen freundin simone in einem shanghai dumpling restaurant, dass…nun ja…SEHR chinesisch war. die dumplings waren gar nicht schlecht, aber natürlich bei weiten nicht so gut wie in taiwan. war aber auch zu erwarten! nachmittags hab ich die sonnenterrasse auf dem dach unseres hostels entdeckt, auf der nur ein pool fehlt. und abends? ja, abends war ich bei fiona daheim zum grillen eingeladen. mit dem zug hat es aber fast eine stunde dorthin gedauert…und dann noch 20 minuten im auto vom bahnsteig bis zum haus, aber was für ein haus das ist. ein richtiges cottage, so was, wo man ruhigen urlaub machen möchte, mit zwei kühen, hühnern, einem weingarten und swimmingpool. traumhaft. fionas familie ist auch ganz entzückend, genauso wie fi.
mein letzter tag in melbourne hat mit einem frühstück mit sarah, einer freundin von fi, bei ihr um die ecke angefangen. mit wohl der besten vegetarischen quiche die ich je gegessen hab. einfach wow. danach waren wir ein bisschen shoppen in total coolen retro-geschäften und mittagessen bei einem leckeren thailänder. hmmm, pad thai! sarahs haus ist unglaublich! hell und groß und neu…sie teilt es sich mit 4 mitbewohnern, von denen einer heute den totalen, aber echt totalen hangover hatte. sowas hab ich noch selten gesehen. sarah hat einige freunde zusammengetrommelt, für ein picknick beim tropfest, das weltgrößte kurzfilmfestival. es wird jedes jahr in verschiedenen australischen städten zu selben zeit auf einer großen leinwand ausgestrahlt. das war echt GENIAL! wir hatten dips und türkisches brot, käse und wein…lecka, lecka, lecka. und als es dann dunkel war, haben die kurzfilme angefangen, 16 insgesamt. schade nur, dass der tag mit packen aufgehört hat. denn das war mein letzter tag in melbourne…zu mindest hat mein aufenthalt dort einmalig aufgehört!
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10.2.2008 von marieta.
eine woche meiner reise durch das große, ferne land Oz ist ja bereits um, daher wird es zeit, mal etwas darüber für die internet-nachwelt festzuhalten.
perth…perth…perth…ist eben perth. mir wurde vieles darüber gesagt, bevor ich überhaupt dort war. dass es eher langweilig ist und es nicht sonderlich viel zu tun gibt, oder dass es die stadt der heilenden winde ist (?) und sich dort hauptsächlich alte leute niederlassen. mein persönlicher eindruck von perth ist, dass dort keine eile herrscht. alles mit der ruhe, schön heiß ist es auch, das passt dann alles zusammen. von der stadt an sich war ich doch ein wenig enttäuscht, denn das zentrum besteht so gut wie nur aus shopping malls. und ich hab den verdacht, dass mein pass die alarmalagen in den geschäften anschlagen lässt. daher muss ich jedesmal wieder ins geschäft rennen, um meine tasche herzuzeigen. gott sei dank bin ich ein ehrlicher mensch und klaue nicht. zum glück liegt perth als hauptstadt west australias im zentrum eines gut ausgebauten s-bahn netzes, daher bin ich gleich montags den 20 minütigen weg in das weit aus mehr charaktervolle hafenstädtchen fremantle gefahren. da gibts einen netten kleinen strand und einige ältere häuschen und das ganze hat einfach gleich mehr atmosphäre. nur eins darf man wirklich nie vergessen: sonnencreme, und zwar an allen stellen nicht von kleidung bedeckt sind, denn einen sonnenbrand fängt man sich hier ganz ganz schnell ein.
mittwoch mittags bin ich dann an bord des indian pacific gegangen, der zug, der perth mit sydney über adelaide verbindet. anfangs hab ich mich ja noch gefragt, ob das nicht eine komplette schnappsidee ist, 45 stunden in einem zug zu verbringen, obwohl mir der flug wahrscheinlich sogar günstiger gekommen wäre. aber im nachhinein muss ich sagen, dass es die sache auf alle fälle wert war, denn obwohl die landschaft eigentlich immer die gleiche bleibt, hab ich total geniale leute bei diesem trip kennengelernt. angefangen hat alles schon beim einsteigen, als ich mir die leute so angeschaut hab, die noch am bahnsteig rumstanden und mir dachte: scheiße, da sind so viele leute neben denen ich ECHT NICHT sitzen will. und da ich ja beim flug schon sonderlich wenig glück hatte (eingeklemmt zwischen einem fetten taiwanesen und einem fetten inder…), hab ich mir auch diesmal nicht wirklich die besten chancen ausgerechnet, was sitznachbarn angeht. aber nein! ich bin neben einem ganz netten halb schweizer/halb australier namens giacomo gesessen, der in lugano lebt, ab september in zürich studieren wird und sich nach dem heer nochmal eine 6 monate reise gönnt. beginnend in australien, anschließend peking und dann mit der transibirischen eisenbahn in die mongolei und bis nach moskau, von dort weiter nach st. petersburg…klingt wie eine echt tolle und aufregende reise. wir haben uns also gleich gut verstanden und gar nicht allzu lange zeit später haben sind wir durch zufall mit solène, einer französin, die ein jahr in sydney studiert, ins gespräch gekommen. da warens auch schon drei. die wende kam dann überhaupt bei dem ersten zwischenstopp des zugs in, hrm hrm, “kalgoorlie”, einer minenstadt mitten im nichts. da haben sich dann nämlich noch die drei norweger arne, merethe und ole zu uns gesellt. ich hätte mir wirklich nicht denken lassen, dass ich so ein bündel total cooler leute in einem zug durchs australische outback kennenlerne. und 45 stunden aneinanderpicken (eine flasche brandy und ein geniales hong-kong monopoly spiel, bei dem arne und ich die anderen um längen geschlagen haben) schweißen einen schon zusammen. so wars fast ein bisschen traurig, als giacomo, arne und ich in adelaide aussteigen mussten und die anderen bis nach sydney gebucht hatten. aber da ich sowieso noch nach sydney komme, habe ich solène schon versprochen, dass wir was trinken gehen.
adelaide, die hauptstadt south australias, hat schon was. also, zu mindest hat sie mir sehr gut gefallen, denn obwohl sie klein ist, hat sie mehr flair als das etwas sterile perth. nach einem abschiedsfrühstück in der markthalle von perth mit den norwegern, solène und giacomo hab ich mich aufgemacht in mein hostel, in das ich natürlich noch nicht einchecken konnte, da es ja erst 9 uhr morgens war. ich kann meine sachen dort lassen, soll doch dann aber um eins wiederkommen. hm, ok, allerdings war ich saumüde, denn im zug wars nicht nur arschkalt die ganze zeit, sondern schlafen war praktisch unmöglich. also mehr als 8 stunden hatte ich in den letzten zwei tagen sicher nicht geratzt. brav wie ich bin, hab ich mich aber doch zu einer stadterkundung und einem kleinen einkaufsbummel entschlossen. adelaide hat eine schöne universität, schaut richtig alt und gediegen aus, und es gibt auch jede menge cafés und restaurants in denen das essen gar nicht teuer ist. ich war ganz gut dabei, die zeit totzuschlagen (und emails zu beantworten) als mich der schlafentzug der letzten tage ganz plötzlich einholte: bumm, mir war schlecht, schwindlig und ich hatte halsschmerzen. die folge war, dass ich bis um 7 uhr abends geschlafen habe, mir ein schnelles abendessen in einem formidablen thai-restaurant gegönnt habe, und dann nochmal zehn gute stunden schlaf draufgelegt hab.
am nächsten tag sah die welt dann schon viel rosiger aus, nach einem kaffee und einem kipferl mit schinken und käse und der aussicht auf einen netten nachmittag mit arne und giacomo. der nachmittag war auch wirklich sehr entspannt und nett. das europäische trio hat gemeinsam mittaggegessen, ist spazieren gegangen, im park gesessen, kaffee getrunken (zwischendurch von einem schlechten aber witzigen rapper entertaint), und hat den tag im gras am flussufer ausklingen lassen. giacomo und arne hatten beide noch etwas mehr zeit in adelaide als ich, weil sie nicht gestern abend noch den bus nach melbourne erwischen mussten, und haben sich noch einen subway sandwich gegönnt, während ich mich auf den weg zur busstation gemacht hab. giacomo und arne werden aber voraussichtlich beide ende der woche ebenfalls in melbourne eintreffen und da werden wir einander dann wieder sehen.
und jetzt bin ich schon in melbourne, und hab schon eine einladung in karls elternhaus erhalten, was mich ganz aus dem häuschen bringt, weil seine mama züchtet katzen und hat gerade babykätzchen
diese zugfahrt greift also auch deutlich in meine nächsten urlaubspläne ein: ich will nach skandinavien, jetzt erst recht, ein besuch in zürich steht eh schon seit längerem an und paris wär sowieso notwändig für mein schlechtes französisch. aber hab ich denn genug ferien für all die reisen, die ich gern machen würde? und außerdem schreit das nach jobsuche…also gut, nachdem mich vero und sophie in taiwan besucht haben, werd ich mir einen job als englischlehrerin suchen. ist ja gutes geld…aber jetzt erst mal: melbourne, ich komme!
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3.12.2007 von marieta.
Ja, ich bin wieder da. Frisch gestern aus Singapur zurück, mir geht‘s blendend, ich konnte meine Farbe etwas auffrischen (in Taipei ist es ja inzwischen schon kalt geworden) und bringe viele neue Erfahrungen und Eindrücke mit mir zurück. In diesem Blogeintrag möchte ich nun die spektakulärsten, beziehungsweise skurrilsten Momente für euch festhalten.
Taipei:
Erstmal möchte ich erwähnen, dass der Check-In am Flughafen der freundlichste, schnellste und umkomplizierteste war, den ich jemals hatte. Und wer mich kennt, der weiß, dass ich schon sehr oft eingecheckt habe. Und wer das selber schon mal gemacht hat, weiß wohl auch, dass das normalerweise weder freundlich, noch schnell, noch unkompliziert abläuft. Das Bodenpersonal (zu mindest in Wien, aber meistens auch in den anderen Städten der Welt) zieht ein Gesicht, als ob du das Letzte überhaupt bist, nur weil sie dich jetzt einchecken müssen. Dann geht der Computer nicht, was sie natürlich auf dich schieben, weil du sie ja mit einchecken belästigst. Und danach, verdammt noch mal, müssen sie dir auch noch SAGEN (ja, sie werden gezwungen mit dir zu REDEN, in die Augen schauen ist dabei aber nicht mit inbegriffen) wo dein Gate ist und wann du dort zu sein hast. Was für ein Horror, ich fühle mit unserem Bodenpersonal. Ehrlich. *schniff*
Außerdem freut sich Nelly immer total über Flugzeugessen. Hm. Ja. Flugzeugessen. Da wo Huhn und Fisch nicht nur gleich aussehen, sondern auch gleich schmecken. Aber gut. Jedem das Seine.
Singapur:
Nelly hat in Singapur mindestens zwei Heiratsanträge bekommen. Wirklich! Kein Scherz! Und der erste war garantiert ernst gemeint. Das Ganze hat sich so abgespielt:
Wir gehen in den 7/11 bei unserem Hostel um etwas zu trinken zu kaufen, bezahlen und wollen den Laden wieder verlassen, als der Verkäufer plötzlich anfängt, auf uns einzulabern. Nein, entschuldigung, ich muss mich korrigieren: er fängt an auf Nelly einzulaber, ich bin die ganze Zeit nur blöd daneben gestanden und hab versucht, mein Lachen zu unterdrücken.
Er fragt sie also, woher sie kommt, was sie hier macht und plötzlich fängt er an zu erzählen: Oh ja, er hat vier Kinder und ist zweimal geschieden, aber beide male hat er das Sorgerecht für die Kinder bekommen.
Nellys Kommentar darauf: Super, Gratulation!
Und dass er eine Frau sucht, aber Singapur-Mädchen sind nicht gut, denn die sind so „teuer“ (er hat das wirklich so gesagt. Ich denke, er meinte, sie seien nur auf‘s Geld aus…) Und dass er nach einer Ausländerin suchen würde…
Ich steh daneben und denk mir: oida, der macht ihr einen Heiratsantrag!
Und wirklich: Er meint weiters: Für Ausländerinnen wäre es außerdem überhaupt kein Problem in Singapur zu leben, denn sie würden durch eine Hochzeit ja automatisch eine Arbeitserlaubnis erhalten!
Nelly zieht die Augenbrauen hoch und schweigt.
Er deutet es als Widerwillen und wirft sofort ein: Oh, aber seine zukünftige Frau müsste natürlich nicht arbeiten! Denn er verdient ja bereits selber Geld und wohnt auch nicht mehr bei seiner Familie.
Danach hat sich Nelly ganz schnell verabschiedet. Den Laden haben wir nach diesem „Vorfall“ dann aber nicht mehr betreten.
In dem Hostel in dem wir gewohnt haben, wurde ich außerdem für eine Dänin gehalten: mein chinesischer Akzent klingt angeblich nicht mehr deutsch, sondern dänisch. Woher das kommt? Wirklich, keine Ahnung, bei mir an der Uni gibt es, glaub ich, keine Dänen. Oder zu Mindest kenne ich keine. Aber der Typ an der Rezeption meinte, es sei was Gutes, denn ich würde meinen Akzent mit der Zeit mehr und mehr ablegen, und dass er schon nicht mehr deutsch klingt, sei super. Gut. Dann bin ich eben jetzt Dänin, wenn ich chinesisch rede. Zu mindest halten sie mich dann nicht mehr für eine Russin…
Kuala Lumpur:
Was mich am meisten geschockt/fasziniert hat, war, dass ein Busticket von Kuala Lumpur nach Melaka (etwa 2 1/2 h fahrt) in Malaysien billiger ist als ein Frappucino in Starbucks. Wirklich. Das Ticket kostet 10 RM, der Frappucino hat 15 RM gekostet. Arg, oder?
Außerdem musste ich bezahlen, dass ich in den Petrona Towers auf‘s Klo gehen durfte. Da hab ich mir schon gedacht: Entschuldigung?? Das ist ein Shoppingcentre mit Gucci und Prada und was weiß ich noch, und dann wollen sie dir 2 RM abringen für‘s Pipi machen? Geht‘s noch?
Melaka:
Folgende Geschichte ist vielleicht etwas schockierend. Vor Allem für meine Eltern. Aber sie ist soooo gut, dass ich sie niemandem vorenthalten will.
Melaka ist eine Stadt etwa 2 1/2 h südlich von Kuala Lumpur, an der Küste. Es ist ein totales Touristenstädtchen, weil hier nicht nur Portugiesen und Briten, sondern auch die Hölländer waren. Daher gibt es ein Stadthuys und eine kleine Windmühle und putzige, holländisch aussehende Häuschen. Nett, wirklich nett.
Da wir kein Hostel gebucht hatten, nahmen wir einfach jenes, welches im Lonely Planet Reiseführer (eine sehr renommierte Marke im englischsprachigen Raum) empfohlen war. Es heißt Sama-Sama Guesthouse und liegt zentral in Melaka. Wir kommen also nach einigem herumgerenne, weil der Bus uns falsch aussteigen hat lassen, beim Sama-Sama Guesthouse an und Nelly bleibt stehen und sagt: Bist du sicher?!
Und ich nur: Klar, da steht Sama-Sama! (und denk mir: is die blind oder was?)
Was sie eigentlich wissen wollte, ist, ob ich sicher bin, dass ich hier übernachten will.
Man muss sich die Szene folgendermaßen vorstellen: ein gemütlicher, zur Straße offener Raum, aus Boxen schallt der gute alte Bob Marley, um einen Tisch sitzen einige SEHR alternativ aussehende Gestalten und direkt am Eingang sitzt ein Malaysier, sympathisch, etwa Ende vierzig, schätze ich, mit langen Haaren. „Wir sind ausgebucht!“ sagt er und schaut uns an. Als er unsere verzweifelten Blicke sieht, setzt er hinzu: „Im Dorm sind noch Betten frei!“ Passt, nemma!
Das „Dorm“ musste mal ein Stall gewesen sein, und darin standen genau drei Betten, von denen eines bereits belegt war, Glück also. Bezahlen sollten wir erst, wenn seine Frau aus dem Supermarkt zurückkommt.
Wir ziehen also los, und denken uns schon so einiges, wollen aber keine voreiligen Schlüsse ziehen. Als wir so gegen 10:30 Nachts zurückkommen, sitzt eine Gestalt vor dem Haus, rauchend. Es stellt sich schnell heraus, dass DAS seine Frau ist. Eine Schweizerin. Ich weiß nicht, wie ihr euch Schweizer vorstellt, aber in meinem Hirn sind sie sehr korrekt und sehen auch so aus. Nun ja. Diese nicht. Ihr könnt sie euch als weiblichen John Lennon mit einem Touch Yoko Ono vorstellen. Lange Hippie-Haare, kleine runde Nickelbrille und Hippieklamotten. Ich hätte gesagt, sie ist Ende 50 (später stellte sich heraus, dass sie Mitte 40 ist, eine Warnung an alle Raucher, Alkoholiker und Leute, die regelmäßig anderen Hippiefreuden fröhnen).
Auf alle Fälle: die Frau ist komplett stoned. Gut. Aber nett ist sie. Und eigentlich ganz witzig. Und es ist ja schon spät, also kann sie ja bereits was geraucht haben. Es saß ja schließlich ein Deutscher am Tisch, ein Aussteiger, mit Dreads, auch schon Ende 40, der, wie er uns erzählt hat, jedes 4 - 5 Monate in Südostasien verbringt. Der rollte sich auch gerade einen Joint, den er uns auch angeboten hat. Und hier möchte ich betonen: Nein, ich habe kein Gras geraucht. Noch nie. Ich habe es auch nicht vor. Also keine Panik, ich habe, was Drogen angeht, eine besonders gefestigte Meinung. Keine Sorge, jeder der mich kennt, weiß das.
Am nächsten Morgen, nach meiner kalten Dusche mit einem Gecko und mehreren Spinnen, verlassen wir das Haus, ohne Schlüssel und versuchen vergeblich einige Stunden später wieder reinzukommen. Aber ohne Schlüssel geht ja nichts. Wir müssen also warten, bis sie die Veranda wieder öffnen, was sowas gegen 16 Uhr auch geschieht. Und diesmal treffen wir die Schweizerin wieder. Sie trägt immer noch das selbe Shirt wie am Tag davor und auch den selben Rock, mit dem selben Loch, welches, wie sie Nelly erzählte, sie unabsichtlich mit eine Zigarette reingebrannt hatte und es dann nicht flicken wollte, weil es billig aussehen würde. Und dann wurde das Loch immer größer, und jetzt sieht es noch billiger aus. Moral aus der Geschicht? Muss ich nicht wirklich erklären, oder? Abgesehen also, dass sie das selbe anhatte wie gestern, war sie entwieder NOCH oder WIEDER genauso stoned wie am Vorabend. Unglaublich. Kann man 24h durchgehend stoned sein? Und das für…mindestens die letzten 20 Jahre? Und wie hat sie das gemacht, als sie noch in Zürich gelebt hat?
Wir wollen also in unser Zimmer, und sie meint: Oh, ich geb euch den Schlüssel, weil ich sperr immer ab, wisst ihr…wo ist er denn…nein…ich hab ihn nicht…na ja…
Wir denken uns auch: Na ja, ok und gehen zu unserem Dorm. Da steckt der Schlüssel. In der Tür. Und die Tür ist offen. So viel zu: ich sperr immer ab.
Weed macht blöd, Leute, ich hab es immer gesagt. Besonders in Kombination mit Alk und Chick.
Alles in allem war Sama-Sama einfach genial, und die Leute waren total harmlos. Aber eine Erfahrung wie keine zuvor, wirklich. Unglaublich. Unglaublich!
Sama-Sama: Seeed, Bob and Weed…
Sonst gibt es in Melaka nur noch Christina Ee. Christina Ee verkauft Kekse in ihrem Laden. Klingt das nicht süß? Dachten wir auch, und sind in den Laden. Und da ist Christina Ee, am Telefon. Und schreit irgendwen in einem unverständlichen chinesischen Dialekt nieder. Dann sieht sie uns an, und schreit unvermittelt: COOKIES??? YOU WANT COOKIEEEES???
wir sind total eingeschüchtert. COOKIES? YES? NO?
Ja, ok, eine Schachtel bitte.
YOU WANT MORE COOKIES??? (sie schreit wieder ins Telefon)
nein, danke…eine reicht…
MORE COOKIES??? NO??
nein. so ist es schon recht.
THANK YOU!!!! (widmet sich wieder dem Telefon, wir wagen einen Blick auf ihrer andere Ware, den sie natürlich sofort bemerkt…)
HAVE A LOOK! MORE COOKIES, COME SEE!
und ganz schnell sind wir aus dem Laden raus. Christina Ee war um Welten furchteinflößender als auch nur ein Hippie in Sama Sama. Aber die Kekse waren gut, auch wenn die Angst von diesem Erlebnisreichen Einkauf auch durch Zucker nicht getilgt werden konnte.
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17.10.2007 von marieta.
ich war dieses wochenende am strand. endgeil, das hab ich gebraucht, wirklich.
los ging es am freitag nachmittag, um 15:30 mit dem zug vom taipeier hauptbahnhof nach taichung (mittelblau auf der karte). fang fang und ich sind dann um etwa 19 uhr in taichung angekommen und wurden von johns freundin miwa (john ist einer fang fangs mitbewohner) und einer freundin von ihr, summer, mit dem auto abgeholt. und endlich, endlich, endlich hab ich mal wieder brot essen können, dass nicht süß schmeckt. hier haun die nämlich in ihr brot immer milch rein, ur viel. und jedes brot schmeckt süß. so wie brioche, das ist ja lecker, aber manchmal will ich einfach nur schwarzbrot. und das soll nicht süß sein. auf alle fälle war es köstliches thymianbrot in einem italienischen restaurant, und dazu gab es liptauer. und danach hab ich herrliche spaghetti in balsamico-paradeissauce mit hendlbrust gegessen. herrlich, sag ich euch. herrlich. und miwa und summer sind zwei ganz nette taiwi-mädels. beide unterrichten in taichung englisch (obwohl man sagen muss, dass ihr englisch zwar gut ist, aber sie damit in europa NIEMALS unterrichten könnten.) nach dem essen waren wir noch ein gläschen wein in einer bar trinken und um 23:30 haben wir dennis und john von der busstation abgeholt. dennis ist amerikaner und wohnt auch mit fang fang zusammen, und john ist kanadier. und wer den anderen eintrag von heute schon gelesen hat, der weiß, wie gern ich john habe… (*würg*). wir haben dann noch etwas getrunken und um 3 uhr morgens ging dann unser bus von taichung nach kaohsiung (hellrosa, südlich auf der karte). der bus war traumhaft. breite sitze, sehr weich und man konnte sie so stellen, dass sie fast waren wie betten. die „stewardess“ hat uns wasser serviert und kekse. und eine decke hat man auch bekommen. fein, oder? und das alles für etwa 15 € hin und retour, sprich 7 € eine strecke. fahrzeit beträgt ohne stau etwa 3 stunden. um 6 uhr morgens waren wir dann in kaohsiung. und john war noch restfett. mann, war der ein arschloch!!! wir laufen herum, eh voll müde, um einen günstigen transport von kahsiung nach kenting zu bekommen, und er sitzt nur rum und meint: das ist zu teuer, ihr seht aus wie aufgescheuchte hühner, setzt euch doch mal, wir frühstücken und in einem stündchen überlegen wir dann, wie wir nach kenting kommen. wir können doch motorroller mieten und selber hinunterfahren. ich hätt ihn am liebsten angeschrien: NEIN, OIDA, ICH FAHR AUF KEINEN FALL MIM MOTORROLLER DA RUNTER!! UND JETZT HALT ENDLICH DEINE BLÖDE KLAPPE!!
ich habs nur nicht gemacht, weil fang fang mit ihm zusammenwohnt.
schließlich kamen wir dann um neun in kenting an und haben uns dort gleich motorroller gemietet, die dinger sind genial. hier in taiwan hat jeder einen. und dann die suche nach dem hotel. john: nein, das ist zu teuer (aber sich die zimmer nicht mal anschauen). na gott sei dank hat herr „ich weiß alles besser und bin ach so toll“ dann ein günstiges hotelzimmer gefunden. lobpreis und dank dem kanadier (der übrigens halb tscheche ist…ich will hier jetzt nichts gegen tschechen sagen…).
aber der strand war genial! super wetter, sonnenschein, aber dadurch, dass wind ging, war es auch nicht zu heiß. das meer war sehr sauber, der sand auch. ich hab meine zeit dort wirklich genossen. und braun bin ich geworden! so braun war ich noch nie. auch im gesicht!!!! wunder, oh wunder. am nachmittag wollte john sich dann hinlegen, und wir sind mit den scootern die küste abgefahren. wirklich schön, ihr solltet euch die fotos anschauen! bis ganz um die spitze taiwans sind wir gekurvt. und einen traumhaften sonnenuntergang hatten wir auch. abends war ich dann einfach nur noch fertig. ein bisschen nachtmarkt, was essen, und danach in die heia.
am nächsten tag haben fang fang und ich dann die scooter zurückgebracht und die scooter frau wollte uns weiß machen, wie hätten was kaputt gemacht und wollte uns 600 TWD mehr abnehmen!! aber das war einfach so eine scheiß masche, die zockt westler einfach voll ab. und als wir dann nicht zahlen wollten, ist sie uns auf ihrem scooter hinterhergefahren und hat miwa richtig am arm gepackt und geschüttelt. die war ne echte furie, das weib. und was die sache noch kurioser gemacht hat, war, dass sie lockenwickler in den haaren hatte. das könnt ihr euch nicht vorstellen. wäre die nicht so wütend gewesen, hätte ich laut lachen müssen. im endeffekt haben wir ihr dann 300 TWD gegeben und das wars. aus.
um 11 uhr abends des selben tages war in dann wieder zurück in meinem zimmer in taipei. ein wundervolles wochende. ich fahr sicherlich nochmal nach kenting. nur den scooter werd ich mit sicherheit wo anders mieten. unter garantie.
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